Gesetzliche-Rentenversicherung

Die gesetzliche Rentenversicherung ist die tragende Säule der Altersvorsorge, zumindest für abhängig Beschäftigte. Dass die Rente längst nicht mehr reicht, um den aktuellen und gewohnten Lebensstandard im Ruhestand halten zu können, dürfte inzwischen zwar hinlänglich bekannt sein. Doch für viele stellt sie nach wie vor die einzige oder zumindest wichtigste Einnahmequelle im Alter dar. Bestimmt wird die Höhe der Rente zum einen durch die Zahl der Jahre, die in die Rentenkasse eingezahlt wurde, und das Gehalt.

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Das Rentenprinzip

Die Idee der Rentenversicherung ist relativ einfach. Die Beiträge, die eingezahlt werden, geben die Versicherungsträger direkt an die jetzigen Ruheständler weiter. Die aktuelle Generation der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer finanziert also die Rente ihrer Vorgänger und sichert sich damit den eigenen Anspruch auf eine gesetzliche Altersrente. In dem Zusammenhang spricht man vom sogenannten Generationenvertrag. Das Verfahren, auf dem die gesetzliche Rentenversicherung beruht, nennt sich Umlageverfahren. Das Problem: Die Alterspyramide verschiebt sich zunehmend. Immer weniger junge Menschen müssen die Rente der älteren Generation finanzieren. Daraus resultieren die Schwierigkeiten bei der Rente.


Entgeltpunkte

Damit sich jeder ein Bild von der möglichen künftigen Rente machen kann, verschicken die Behörden regelmäßig Rentenbescheide. Sie sind nicht nur wichtig für die gesetzliche Rente, sondern auch für die private Altersvorsorge. Nur anhand dieser Informationen kann die drohende Rentenlücke kalkuliert werden, die mit privaten Maßnahmen wie der Riester-Rente „gefüllt“ werden sollte. Die Bescheide basieren auf Entgeltpunkten. Einen Punkt gibt es für jedes Jahr, in dem der Jahresverdienst exakt dem Bundesdurchschnitt entsprach. 2013 liegt der vorläufige Wert bei 34.071 Euro brutto. Wurde mehr oder weniger verdient, werden die Entgeltpunkte prozentual berechnet. Je Punkt gab es aktuell (Stand: 1. Juli 2012) eine monatliche Rente in Höhe von 28,07 Euro (Westen) bzw. 24,92 Euro (Osten).

Beitragssatz und Beitragsbemessungsgrenze

Für Beitragszahler genauso wichtig wie die spätere Rente, die ohnehin nur grob prognostiziert werden kann, ist der Anteil des Lohns, der für die Rente einbehalten wird. Schließlich hat der Beitragssatz, der in Prozent angegeben wird, eine nicht unerhebliche Auswirkung auf das Nettogehalt. Hinzu kommt die Beitragsbemessungsgrenze. Sie gibt an, bis zu welchem Einkommen der Rentenversicherungsbeitrag erhoben wird. Hier eine kurze Übersicht, wie sich der Beitragssatz und die Beitragsbemessungsgrenze in den vergangenen Jahren entwickelt haben.

Jahr

Beitragssatz

Beitragsbemessungsgrenze

2003

19,50%

5.100 Euro (West) / 4.250 Euro (Ost)

2004

19,50%

5.150 Euro / 4.350 Euro

2005

19,50%

5.200 Euro / 4.400 Euro

2006

19,50%

5.250 Euro / 4.400 Euro

2007

19,90%

5.250 Euro / 4.550 Euro

2008

19,90%

5.300 Euro / 4.500 Euro

2009

19,90%

5.400 Euro / 4.550 Euro

2010

19,90%

5.500 Euro / 4.650 Euro

2011

19,90%

5.500 Euro / 4.800 Euro

2012

19,60%

5.600 Euro / 4.800 Euro

2013

18,90%

5.800 Euro / 4.900 Euro

(Quelle: Deutsche Rentenversicherung)


Rentenversicherungen alphabetisch:

  • Betriebliche Altersvorsorge: Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) erhalten Arbeitnehmer in Form von Versorgungsleitungen durch ihren Arbeitgeber. Dies können Versorgungsleitungen bei Alter, Invalidität oder Tod sein.
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  • Fondsgebundene Rentenversicherungen: Mit fondsgebundenen Rentenversicherungen bauen Sie für das Alter Kapital auf. Zusätzlich profitieren Sie von der Wertsteigerung der Fonds, tragen aber auch das mögliche Risiko.
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  • Gesetzliche Rentenversicherung: Die gesetzliche Rentenversicherung (GRV) ist ein Teil des Sozialversicherungssystems Deutschlands. Sie dient zur Alterssicherung der Arbeitnehmer und rentenpflichtversicherten Personen.
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  • Private Rentenversicherungen: Die gesetzliche Rente wird mit großer Wahrscheinlichkeit für die Rentenzeit nicht mehr ausreichen. Aus diesem Grund empfiehlt es sich dringend auch eine Private Rentenversicherung abzuschließen.
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  • Riester-Rente: Die Riester-Rente wird durch den Staat gefördert. Familien profitieren stärker. Bis 2.100 Euro können als Sonderausgaben steuerlich geltend gemacht werden.
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  • Rürup-Rente: Die Rürup-Rente ist eine Rente, die ebenfalls durch den Staat gefördert wird und sich direkt an Selbständige richtet. Denn sie müssen sich ihre eigne Rente selbst aufbauen.
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  • Wohn-Riester: Mit Wohn-Riester unterstützt der Staat Rentenpflichtversicherte in Form von einer Eigenheimrente. Damit soll die eigene Immobilie als sichere Anlage stärker gefördert werden.
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