Betriebliche Altersvorsorge

Eigentlich müsste die betriebliche Altersvorsorge (bAV) ein echter Dauerbrenner sein. Tatsächlich wird sie kaum nachgefragt. Lediglich 29 Prozent derer, die Anspruch auf eine Betriebsrente hätten, nehmen das Angebot auch wahr. Woran es liegt, dass die bAV wie ein Mauerblümchen verkümmert, ist nur schwer nachzuvollziehen. Denn aus Sicht von Experten stellt die betriebliche Altersvorsorge die wichtigste und rentabelste Ergänzung zur gesetzlichen Rente dar. Vermutlich ist es Unwissenheit oder aber die mangelnde Bereitschaft, sich näher mit dem Thema zu befassen und ein paar Euro des jetzigen Lohns für den künftigen Ruhestand abzuzwacken.

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Steuerersparnis dank bAV

Verkannt oder einfach nur übersehen werden vor allem die Vorteile der betrieblichen Altersvorsorge. In die bAV dürfen Jahr für Jahr bis zu 4.584 Euro steuerfrei und bis zu 2.784 Euro sozialversicherungsfrei eingezahlt werden (Stand 2013). Heißt: Weil der Arbeitgeber die Beiträge für die betriebliche Altersvorsorge direkt vom Bruttogehalt in den jeweiligen Vertrag umleitet, steht unter dem Strich ein geringerer Betrag, der versteuert werden muss und für den Sozialabgaben anfallen. Das spart viel Geld und macht sich im Portemonnaie weit weniger bemerkbar, als viele fürchten. Berechnungen von Arbeits- und Sozialrechts-Experten ergeben, dass der Nettolohn nur um 100 Euro sinkt, wenn 200 Euro in die betriebliche Altersvorsorge investiert werden.


Der Betrieb übernimmt die Organisation

Der Staat zeigt sich bei der betrieblichen Altersvorsorge zwar großzügig. Darüber darf allerdings nicht vergessen werden, dass er im Rentenalter eine Gegenleistung verlangt. Sobald die Betriebsrente ausgezahlt wird, muss sie versteuert werden. Aufgrund des meist niedrigeren Einkommens im Alter fällt die Belastung aber deutlich geringer aus als die Ersparnis während des Berufslebens. Es lohnt sich also durchaus, die Betriebsrente als zweite Säule der Altersvorsorge in Angriff zu nehmen. Anspruch darauf haben rund 30 Millionen Arbeitnehmer. Sie müssen sich nicht einmal selbst darum kümmern, wenn die Firma eine bAV anbietet. Diese Aufgabe übernimmt gemeinhin der Arbeitgeber. Er entscheidet über den Durchführungsweg, sprich das Produkt respektive den Anbieter für die bAV.

Durchführungswege der betrieblichen Altersvorsorge

Fünf Möglichkeiten gibt es bei der betrieblichen Altersvorsorge: Direktversicherung, Pensionskasse, Unterstützungskasse, Pensionsfonds und Direktzusage.

Direktversicherung

Renten- oder Lebensversicherung mit Garantiezins – sie gilt als sehr sicher und wird von kleinen und mittleren Betrieben bevorzugt, optional mit Berufsunfähigkeits- und Hinterbliebenenschutz.

Pensionskasse

Versorgungsreinrichtung, die von mehreren Firmen getragen wird. Vom Prinzip her gleicht sie der Direktversicherung.

Unterstützungskasse

Die Unterstützungskasse organisiert die bAV für mehrere Firmen und entscheidet frei über die Art der Geldanlage.

Pensionsfonds

Investieren das Kapital am Aktienmarkt – bergen daher höhere Renditechancen, aber auch ein größeres Risiko. Das eingezahlte Kapitel ist garantiert.

Direktzusage

Bei der Direktzusage kümmert sich der Betrieb selbst um die bAV und bildet entsprechende Rückstellungen.


Genau rechnen – insbesondere bei der Entgeltumwandlung

Die betriebliche Altersvorsorge ist zwar kein einfaches Konstrukt und es muss gegebenenfalls sehr genau gerechnet und verglichen werden, ob sie sich lohnt oder nicht. In den meisten Fällen, wenn die Betriebsrente ausschließlich vom Arbeitgeber finanziert wird, gilt sie als ideal. Ansprechpartner ist immer der Betrieb. Bietet er keine bAV, kann im Rahmen der sogenannten Entgeltumwandlung ein Vertrag abgeschlossen werden. Das Geld wird dann vom Arbeitgeber in die Police eingezahlt. Diesbezüglich sollten alle Optionen berücksichtigt und über einen Vergleich die beste Lösung gesucht werden.

Rentenversicherungen alphabetisch:

  • Betriebliche Altersvorsorge: Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) erhalten Arbeitnehmer in Form von Versorgungsleitungen durch ihren Arbeitgeber. Dies können Versorgungsleitungen bei Alter, Invalidität oder Tod sein.
    Betriebliche Altersvorsorge >>

  • Fondsgebundene Rentenversicherungen: Mit fondsgebundenen Rentenversicherungen bauen Sie für das Alter Kapital auf. Zusätzlich profitieren Sie von der Wertsteigerung der Fonds, tragen aber auch das mögliche Risiko.
    Fondsgebundene Rentenversicherungen im Vergleich >>

  • Gesetzliche Rentenversicherung: Die gesetzliche Rentenversicherung (GRV) ist ein Teil des Sozialversicherungssystems Deutschlands. Sie dient zur Alterssicherung der Arbeitnehmer und rentenpflichtversicherten Personen.
    Gesetzliche Rentenversicherung >>

  • Private Rentenversicherungen: Die gesetzliche Rente wird mit großer Wahrscheinlichkeit für die Rentenzeit nicht mehr ausreichen. Aus diesem Grund empfiehlt es sich dringend auch eine Private Rentenversicherung abzuschließen.
    Private Rentenversicherungen im Vergleich >>

  • Riester-Rente: Die Riester-Rente wird durch den Staat gefördert. Familien profitieren stärker. Bis 2.100 Euro können als Sonderausgaben steuerlich geltend gemacht werden.
    Riester-Rente >>

  • Rürup-Rente: Die Rürup-Rente ist eine Rente, die ebenfalls durch den Staat gefördert wird und sich direkt an Selbständige richtet. Denn sie müssen sich ihre eigne Rente selbst aufbauen.
    Rürup-Rente >>

  • Wohn-Riester: Mit Wohn-Riester unterstützt der Staat Rentenpflichtversicherte in Form von einer Eigenheimrente. Damit soll die eigene Immobilie als sichere Anlage stärker gefördert werden.
    Wohn-Riester >>

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